Toaster – Schon beim Frühstück unverzichtbar

Wie soll er aussehen, der ideale Toaster? In vielen Foren wird lebhaft darüber diskutiert. Manche bevorzugen schmale, nebeneinanderliegende Schlitze, andere setzen auf Langschlitz-Toaster. Ein breiterer Schacht ermöglicht es, auch mal dickere Scheiben oder eine aufgeschnittene Brötchenhälfte hineinzustecken.

Egal, wie breit der Röstschlitz ist, wichtig ist, dass die Scheiben genau in der Mitte zentriert werden, um auf beiden Seiten ein gleichmäßiges Röstergebnis zu erhalten. Wer auch einmal kleinere Scheiben verwendet, sollte darauf achten, dass eine Hubmöglichkeit vorhanden ist, mit der sie sich wieder ans Tageslicht befördern lassen.

Wer Brötchen im Ganzen rösten möchte, braucht einen Brötchenaufsatz, entweder separat zum Aufstecken oder zum Herausklappen.

Da sich mit der Zeit viele Krümel im Gerät sammeln, ist eine herausziehbare Krümelschublade von Vorteil. So läßt sich das Gerät mit einem Handgriff reinigen.

Besonders wichtig ist es, dass man sich auf die Gleichmäßigkeit der Bräunung verlassen kann. Viele Benutzer beklagen, dass ihre Geräte nach und nach  „schneller“ werden, so dass kein konstantes Ergebnis herauskommt. Schon die unterschiedliche Frische (Feuchtigkeitsgehalt) des Brotes macht einen Unterschied. Deswegen ist eine konstante Röstzeit keine Ideallösung. Besser sind Toaster, die den erreichten Bräunungsgrad fortlaufend per Sensor messen.

Für Bagle Liebhaber gibt es Toaster, die auf Wunsch nur eine Seite rösten. Und Technik-Freaks können sich an Modellen erfreuen, die die Scheibe langsam absenken und während des Röstvorganges elegant eine Klappe schließen. Ferner gibt es Modelle mit Auftau-Automatik und gesonderten Brot-Röst-Tasten. Einige können sogar überbacken.

Manch ein Toaster tut am Schluß zuviel des Guten und katapultiert die geröstete Scheibe derart in die Höhe, dass es eines schnellen Reaktionsvermögens bedarf, um sie noch im Flug zu erwischen, damit sie nicht auf dem Boden landet. Das hat unter Toaster-Fans sogar schon zu Wettbewerben geführt, frei nach dem Motto: Welches Fabrikat schießt am höchsten? Durch verstärkte Auswurffedern lassen sich übrigens einige Modelle derart „tunen“, dass beachtliche Höhen beziehungsweise Weiten erreichbar sind. So ein „frisiertes“ Modell kann  ein nettes Juxgeschenk für Freunde sein, die die ihren Augen kaum trauen, wenn sie in freudiger Erwartung ihres ersten Toastes plötzlich von einer wahren „Abschußrampe“ überrascht werden.

Auch auf diesem Gebiet gilt: Man glaubt nicht, was es alles gibt! Zum Beispiel Toaster, die Begleitmelodien spielen oder regelrechte Bilder in die Brotscheibe rösten. Zu den schrägsten Erfindungen gehört der Toaster für den USB-Anschluß, mit dem sich – Geduld vorausgesetzt – in neun Minuten Toast durch Anschluß an einen Laptop auch unterwegs rösten läßt.

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