Wasser ist gesund. In jeder Küche ist ein Wasserhahn. Und es gibt kaum ein Lebensmittel, das so genau kontrolliert wird wie Leitungswasser, bevor es zum Verbraucher kommt. Doch viele Menschen scheuen sich, ihr Trinkwasser auch tatsächlich zum Trinken zu verwenden. Dabei kann man es durch Filterung und Ionisierung sogar so verbessern, dass das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers deutlich davon profitiert.

Während Menschen sich früher von Lebensmitteln ernährten, die je nach Jahreszeit in ihrer unmittelbaren Umgebung erzeugt und angeboten wurden, ignoriert die heutige Ernährung saisonale und regionale Gegebenheiten zunehmend. Im Verhältnis zur abnehmenden körperlichen Aktivität wird zu viel, zu hastig und vor allem zu säurebildend gegessen. Die Folge sind Zivilisationskrankheiten die sich bei vielen in chronischen Symptomen wie Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Abgespanntheit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Verdauungsstörungen auswirken. Allergien und dauerhafte Stoffwechselstörungen wie Diabetes haben in den letzten Jahren massiv zugenommen.

Eine gesunde Stoffwechselbalance setzt ein Gleichgewicht an positiven und negativen Ladungen im Körper voraus. Verschiebt sich dieses in den sauren Bereich, so bedeutet das ein Übermaß an positiver Ladung. Positive Ladung wirkt oxidativ; das kann man sich wie ein Verrosten innerhalb des Zellstoffwechsels vorstellen. Besonders aggressiv sind dabei die Freien Radikale, Sauerstoffatome mit einem Überschuß an positiver Ladung, die Zellstrukturen und Erbinformationen angreifen und schädigen. Daher gelten Freie Radikale als wesentliche Verursacher des Alterungsprozesses und von Krankheiten. Mit vitaminreichen antioxidativen Nahrungsmitteln kann man dieser Gefahr bereits wirkungsvoll begegnen. Doch auch beim Trinken kann man eine Menge für den Körper tun: Mit ionisiertem basischen Trinkwasser, Wasser also, das bewußt mit Elektronen, negativ geladenen Teilchen, angereichert ist und so Freie Radikale wirkungsvoll neutralisiert.

 

Wie die Wasser-Ionisierung in der eigenen Küche funktioniert, was man dafür braucht und welche positiven Wirkungen damit erzielbar sind, darüber informiert das im November 2010 erschienene Buch „Wasser-Tuning“ ausführlich. Hier erfährt man leicht verständlich alles rund um dieses faszinierende Thema. Alle Zusammenhänge werden Schritt für Schritt erläutert. Viele Praxistipps erleichtern den Einstieg.

 

Jeder Wasserionisierer verfügt über einen integrierten Aktivkohlefilter. Dadurch werden alle Schadstoffe, die eventuell noch im Leitungswasser enthalten sein könnten, zuverlässig absorbiert. Nur die für den Körper wertvollen Mineralien können passieren. Die dann folgende Ionisierung funktioniert nach dem Verfahren der Durchflußelektrolyse. Dabei durchläuft das Wasser eine Elektrolysekammer. Hier werden mit Hilfe von Gleichstrom (Plus- und Minuspol) zwei verschiedene Wasserqualitäten erzeugt, die getrennt entnommen werden können. Das basische Wasser weist einen Überschuß an Elektronen auf. Im sauren Wasser überwiegen die Protonen.

Ein Überschuß an negativ geladenen Elektronen wirkt antioxidativ. Dieser Effekt ist der Aufnahme von Vitaminen vergleichbar, wobei bereits ein Glas ionisiertes basisches Wasser eine messbar höhere antioxidative Kraft (Fachleute sprechen vom Redox-Potenzial) hat, als eine frisch gepresste Zitrone. Die Molekülverbände (Cluster) des ionisierten Wassers sind wesentlich kleiner als bei gewöhnlichem Leitungs- oder Mineralwasser. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Flüssigkeitsversorgung (Hydration) des gesamten Organismus wird verbessert. Dabei nimmt die Lösungsfähigkeit zu, wodurch Nährstoffe besser ins Gewebe transportiert werden können. Gleichzeitig können Abbauprodukte, die so genannten Schlacken, besser ausgeschwemmt werden. Das wirkt entgiftend. Außerdem verbessert sich der Geschmack. Man trinkt gerne etwas mehr davon.

In Asien setzt man Wasserionisierer schon seit Jahren erfolgreich ein. Zahlreiche medizinische Forschungsreihen haben den gesundheitlichen Wert des basischen Wassers bereits belegen können. Viele Arztpraxen und Krankenhäuser nutzen die Geräte dort und zum Teil werden sie von Gesundheitsbehörden sogar ausdrücklich empfohlen. So ist die Technik der Geräte ausgereift und verlässlich. Jetzt erkennt man auch im Westen den Wert und die Anwendungsmöglichkeiten des ionisierten Wassers. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der Nutzer in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen und auch in Europa finden sich immer mehr überzeugte Anwender. Wasser ist ein gesundes Getränk, warum also nicht die Chance nutzen, es mit einfachen Mitteln noch etwas gesünder zu machen?