„Echte Männer mögen kein Müsli“, heißt es. Aber, echte Männer mögen echtes Brot! Deshalb hier ein kleiner Lobgesang auf – meiner Meinung nach – eine der größten Erfindungen, seit es Bäcker gibt: den Brotbackautomaten. Wer ißt schließlich nicht gern ein frisches Brot? Mmmh, herrlich! Schon beim bloßen Gedanken daran, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Aber Brot ist teuer. Zumindest das vom Bäcker. Also, was sind die Alternativen? Vielleicht das abgepackte Gummizeug aus dem Supermarkt? Mitnichten. Dann schon eher die Backwaren, die an den Frisch-Backstationen feil gehalten werden. Brot von dunkel bis hell und diverse Brötchen aus Convenience-Teig gibt es da. Und ja, gar nicht zu verachten ist – wenn denn frisch gebacken – das französische Baguette, dass es vielerorts gibt. Der heimische Brotbäcker hat hier echte Konkurrenz bekommen. Denn, seien wir mal ehrlich, 2,50 € Minimum für ein Brot ist schon hart.

Die dritte Alternative ist der Brotbackautomat. Der kostet zwar in der Anschaffung deutlich mehr, als ein Brot vom Bäcker, aber man hat ja auch länger was davon 😉 Eine kleine Rechnung: Nehmen wir an, ein Brot kostet zweifuffzig. Alle drei Tage 1 Brot. Macht rund 10 Brote im Monat. Summasumarum 25,– € /Monat nur für Brot. Ein brauchbares Backgerät gibt es im Handel schon um 50,– € herum. Bedeutet: In knapp 3 Monaten (schließlich ist selbstgemacht nicht gleich kostenlos) hat man die Kohle gut wieder drin und dann fängt das Sparen richtig an. Klingt lecker, nicht war? Nach nur 3 Monaten liegt der Brotpreis (750 Gramm Brot)  weit unter einem Euro! Wow, wo gibt‘s denn sowas?!  Yes, in der heimischen Küche.

Bei der Wahl des eigenen Brotbackautomaten kann man eigentlich nichts richtig falsch machen. Tests, Berichte, Empfehlungen gibt es haufenweise im Internet. Einfach mal „yahooglen“, oder so. Als Faustregel kann in jedem Fall gelten: Es muss nicht immer Kaviar sein – sprich: der teuerste Backheimer (immerhin ab 100,– € aufwärts). Man sollte bei günstigen Brotbackgeräten ruhig mal schauen. Gerade dann, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist. Im besagten Supermarkt, zum Beispiel. Für 50,– € gibt es immer mal ein Angebot. Viel verkehrt kann man dabei wirklich nicht machen. Oft steigt mit dem Preis auch die Verarbeitungsqualität. Und von einem echten Billigheimer kann man nicht soviel erwarten. Aber man kann auch nicht  behaupten, dass das teurere Markengerät immer das bessere ist. Das Backergebnis steigt nicht proportional zu den beim Kauf eingesetzten Euros.

Die gängigsten Programme bei einem normalen Brotbackautomaten sind:

Brotbacken, Backen, Teigkneten, Konfitürenkochen. Rezepte werden meist mitgeliefert, aber richtig Spaß macht das Selbst-Brotbacken besonders, wenn man etwas ausprobiert. Der Teig läßt sich mit Nüssen oder Sonnenblumen verfeinern. Hier ein wenig mehr Salz oder dort ein schönes Erdnussöl dazu. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.