Energieeffizienz ist wichtig, damit die Stromrechnung erträglich bleibt. Gerade Geräte, die ununterbrochen laufen, sollten so stromsparend wie möglich sein. Das gilt in der Küche besonders für den Kühlschrank und die Gefriertruhe.

 

Damit man schon beim Kauf sehen kann, welche Geräte am effektivsten sind, gibt es eine Kennzeichnung: So genannte Energieeffizienzklassen helfen bei der Orientierung. Schon die Klasse „A“ steht für geringen Stromverbrauch. Die Kategorien „A+“, „A++“ und „A+++“ stehen für Aggregate, die ganz besonders wenig Energie verbrauchen. Das schont den Geldbeutel. Mit Geräten der „A++“ bzw. „A+++“-Einstufung lassen sich gegenüber „A“-zertifizierten Modellen noch einmal 25 bis 50 Prozent einsparen. Das macht auf die Dauer eine Menge aus. Über die Jahre macht sich so der Preis eines hocheffektiven Kühlgerätes über die dadurch erzielte Stromeinsparung bezahlt.

 

Die Kategorisierung findet man auf dem EU-Label, einem Informationsaufkleber, mit dem die Neugeräte nach einheitlichen Kriterien gekennzeichnet sind. Dadurch wird es einfacher, den Verbrauch verschiedener Geräte miteinander zu vergleichen. In einer regelmäßig aktualisierten Gesamtübersicht der Deutschen Energie-Agentur kann man technische Details und Verbrauchswerte der derzeit am Markt erhältlichen Kühlgeräte einsehen.

 

Mit einigen kleinen Tricks kann man darauf achten, dass der Verbrauch dauerhaft niedrig bleibt.

  • Nicht kälter als nötig einstellen. Sonst springt das Gerät zu oft und zu lange an.
  • Auf intakte Dichtungen achten. Fehlende oder beschädigte Dichtungen lassen Kälte entweichen.
  • Eisbeläge behindern die Kühlleistung. Um sie zu entfernen, das Gerät hin und wieder abtauen.
  • Einen kühlen Ort zur Aufstellung wählen. Je geringer die Temperaturdifferenz, um so weniger muss das Kühlaggregat laufen.
  • Warme Gerichte erst abgekühlt in den Kühlschrank stellen. Sie erwärmen sonst den gesamten Innenraum und führen zu zusätzlichem Energieverbrauch.
  • Portionsweise einfrieren. So vermeidet man bei größeren Mengen, dass verbleibende Reste erneut eingefroren werden müssen.
  • Kleine Gefäße verwenden. So kann die Abkühlung schneller erfolgen.

 

Wahre Sparfüchse setzen ihren Kühlschrank zu Beginn eines längeren Urlaubs außer Betrieb. Dann kann das Gerät abtauen und verbraucht überhaupt keinen Strom. Wichtig ist, dass man dann die Tür etwas offen stehen läßt, damit sich kein Schimmel bilden kann.

 

In der kalten Jahreszeit kann man manche Speisen und Getränke eine Weile draußen lagern, um sie zunächst auf natürliche Weise zu kühlen. Getränke lassen sich auch kühlen, indem man sie in feuchte Tücher gewickelt dem Wind aussetzt. Die entstehende Verdunstungskälte sorgt für Abkühlung. Diesen Trick kannten schon die Römer: Durch die Amphoren verdunsteten im Wind geringe Mengen der enthaltenen Flüssigkeit und so blieb der Inhalt angenehm kühl.